Herzinsuffizienz ist eine unterschätzte Erkrankung. Herzinsuffiziente Patienten werden in Deutschland gut mit Medikamenten, mit Gerätemedizin und invasiver Medizin gut versorgt. Eine Beratung zur Lebensmodifikation wir gefordert, findet aber oft nicht statt. Herzinsuffiziente Patienten brauchen dringend eine Beratung um möglichst lange, mit hoher Lebensqualität im häuslichen Umfeld leben zu können. Zudem kann damit das Fortschreiten der Krankheit verlangsamt oder sogar verhindern werden. Im klinischen Alltag kann das Nichtbeachten der „ Nebendiagnose“ Herzinsuffizienz zu schweren Komplikationen führen. Erfahrene, gut informierte Gesundheits-und Krankenpfleger/-innen können dies verhindern.
Zielgruppe
Interessierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aller Berufsgruppen, die Umgang mit an Herzinsuffizienz erkrankten Patienten haben.
Inhalte
Daten, Fakten zahlen zu Herzinsuffizienzerkrankungen
Kurze Auffrischung der Anatomie des Herzens und der Niere
Therapie-Möglichkeiten bei Herzinsuffizienzerkrankungen
Medikamente und Medikamentenmanagement
Herzinsuffizienz und Lebensmodifikation
Herzinsuffizienz und Ernährung
Herzinsuffizienz und Bewegung/Sport
Herzinsuffizienz und Reisen
Herzinsuffizienz und Sexualität
Herzinsuffizienz und Depressionen
Herzinsuffizienz und Herzinfarkt
Herzinsuffizienz und Schrittmacher
Methoden
Vorträge
Austausch und Diskussion
Kursablauf
2-tägiges Fortbildungsseminar mit insgesamt 16 Std.
Veranstaltungsdauer
Zweimal 8 Stunden á 45 Minuten
Veranstaltungsort
Klinikum Nürnberg Nord, cekib, Haus 47, EG, Raum siehe Aushang
Teilnahmegebühr
240 € (inkl. Mittagessen für extern Teilnehmende)
Für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Klinikums Nürnberg ist die Teilnahme nach Befürwortung durch Vorgesetzte kostenfrei
Referentin
Gabriele Meyer
Gesundheits- und Krankenpflegerin, Weiterbildung Pflege, Pflegeexpertin für Patienten mit Herzinsuffizienz (Heart Failure Nurse)
Kursbetreuung / Rückfragen
Jürgen Stadelmeyer Tel.: (0911) 398-2153
Mail: [email protected]
Herzinsuffizienz erkennen – pflegerisch professionell intervenieren
18.07. & 19.07.2018